Unser Gästebuch
Eure Nachricht hat mich tief betroffen gemacht.
Nach so vielen Jahren erfolgreicher und mit so viel Herzblut organisierter Kunsthandwerkermärkte ist es kaum nachvollziehbar, dass die Durchführung nun plötzlich in Frage stehen soll.
Diese Märkte sind längst weit mehr als einzelne Veranstaltungen. Sie sind gelebte Tradition — für Frohnau, für die Besucherinnen und Besucher, und für uns Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker, die hier nicht nur mit Freude unsere Arbeiten präsentieren, sondern oft auch einen wichtigen Teil unseres Lebensunterhalts erwirtschaften.
Viele Menschen kommen seit Jahren ganz bewusst wegen der besonderen Atmosphäre und der hohen Qualität des angebotenen Kunsthandwerks. Genau das macht diesen Markt so wertvoll und so einzigartig.
Umso unverständlicher ist es, dass Entscheidungen über die Nutzung der Fläche getroffen werden sollen, ohne die Veranstalterin oder uns Ausstellende überhaupt einzubeziehen — und ohne erkennbare Gründe. Das hinterlässt Fassungslosigkeit.
Deine Märkte sind hervorragend organisiert, liebevoll kuratiert und zeichnen sich durch ein außergewöhnlich hochwertiges Kunsthandwerksniveau aus.
Ich hoffe sehr, dass Vernunft, Dialog und Wertschätzung für Kultur und Handwerk am Ende über bürokratische Entscheidungen siegen — und dass diese lange gewachsene Tradition fortgeführt werden kann.
erstmal will ich mich bei Dir bedanken für dein Engagement und die super Organisation der Märkte!
Mit Entsetzen hab ich deine Mail zum Frohnauer Markt gelesen und es macht mich wütend, wie oberflächlich und wenig wertschätzend mit der Organisation und den damit verbundenen Teilnehmern und am Ende auch mit den Kunden umgegangen wird.
Ich machen die Märkte zwar, weil es mir Freude macht, aber nicht aus Jux und Tollerei.
Dies ist mein Lebensunterhalt und es Bedarf so schon starker Nerven. Ich vergleiche es gern mit Gold schürfen, viel Arbeit und manchmal hat man Glück und ein anderes Mal nicht, zum Beispiel, wenn das Wetter schlecht ist oder weil man krank ist, dann bedeutet dies - keinerlei Einnahmen, aber Ausgaben.
Frohnau hat ein so schönes Flair und die Menschen dort sind immer sehr zugewandt und offen - es wäre wirklich ein Verlust, wenn der Markt nicht mehr stattfinden könnte.
Grünflächen mögen wichtig sein, aber dabei sollte man das Wohlergehen und das Miteinander der Menschen nicht aus dem Auge verlieren. Es wird soviel von Kunst und Kultur geredet und einen solchen Markt auf die Beine zu stellen bedeutet für alle Beteiligten viel Aufwand und Arbeit, deswegen hoffe ich sehr, daß die Behörden über den Tellerrand schauen!
Herzlichst Jane Trebstein
mit Bestürzung habe ich Deine Mail gelesen und bin als Ausstellerin sowohl traurig als auch erstaunt, wie die Reinickendorfer Ämter Euch im Stich lassen. Euch und damit uns alle.
Ich hatte über viele Jahre einen sehr stabilen Markt, der eines Tages den Einsparungen zum Opfer fiel. Dann habe ich Euch entdeckt und in Euren Märkten - allen voran dem sehr attraktiven Markt in Frohnau - eine ganz wunderbare Alternative gefunden. In Frohnau hab ich mich ein wenig verliebt - die Wiltinger Straße hat ein ganz besonderes Flair und bringt die vielen schönen Kunsthandwerkerstände erst recht zur Geltung. Die Kundinnen und Kunden können hier so entspannt flanieren und ich höre weithin nur Positives - meine Kunden kommen zum Teil von Lichtenrade angereist, weil es ihnen auf diesem Markt so gut gefällt. Nicht nur ich wäre sehr traurig, wenn dieser Markt nicht mehr stattfinden könnte.
Fühlt Euch meiner Unterstützung sicher. Ich sende Euch viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Mareike
danke für Deine Nachricht. Für mich ist die Entscheidung unverständlich und überhaupt nicht nachvollziehbar, aber leider wie auch andere Entscheidungen in Berlin.
Deine Märkte sind immer super organisiert und können Seinesgleichen in Berlin suchen. Dafür ein großes Kompliment und DANKE.
Anbei einige Zeilen für das Amt als Stimme der Künstler.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit großem Unverständnis habe ich das Verbot des Kunsthandwerkermarktes auf der Grünfläche Williger Str. zur Kenntnis genommen.
Der Markt findet dort seit vielen Jahren regelmäßig statt, mit viel Erfolg und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Frohnau, in unserer Stadt. In all den Jahren kam es nach meinem Kenntnisstand weder zu nennenswerten Schäden an der Grünfläche noch zu relevanten Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern.
Für viele von uns Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker stellt dieser Markt eine wichtige wirtschaftliche Grundlage dar. Darüber hinaus leistet er einen wertvollen Beitrag zur regionalen Kultur, zur Belebung des öffentlichen Raums und zur Förderung handwerklicher Arbeit.
Wir bitten Sie daher dringend, die Entscheidung noch einmal zu überprüfen. Selbstverständlich sind wir bereit, gemeinsam mit Ihnen über mögliche Auflagen oder organisatorische Anpassungen zu sprechen, um Natur- und Anwohnerschutz weiterhin sicherzustellen.
Gerne stehen wir für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und hoffen auf eine konstruktive Lösung.
Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Hattwig
Die Mitteilung über die Probleme mit den Reinickendorfer Behörden machen mich betroffen. Eure niveauvollen Märkte machen den Stadtbezirk doch lebendig! Viele Leute kommen von weit her, um die Märkte zu besuchen und schöne Sachen zu erwerben.
Für mich als Teilnehmerin: ich genieße es, eure gut organisierten Märkte für den Verkauf meiner Grafiken zu nutzen, die hellen und großen Stände, das sehr interessierte und teilweise internationale Publikum. Das alles motiviert mich überhaupt zur Weiterarbeit.
Soll all das wieder einschlafen und veröden? Das wäre mehr als schade und ich hoffe auf die Befürwortung von lebendiger Kultur von Seiten der Behörden.
Optimistische Grüße und viel Kraft euch!
Christiane
Deine Mitteilung, dass eine Reinickendorfer Verwaltungsbehörde Kunst Genuss im Mai verbieten will, macht mich fassungslos. Aber leider ist diese Vorgehensweise kein Einzelfall. Da wird von Kulturhauptstadt Berlin schwadroniert. Alles Schall und Rauch. Der Niedergang der Berliner freien Kunstscene begann bereits 1995. Da hat sich die Berliner Kulturverwaltung vor den Karren der Lobby der Berliner Galeristen spannen lassen und die Freie Berliner Kunstausstellung (FBK) gecancelt. Jährlich zeigten dort hunderte von Autodidaktinnen und Autodidakten und Profis tausenden von Besuchern ihre Arbeiten. Es war ein highlight im Berliner Kunstfrühling. Briefe an die Berliner Verwaltung wurden gar nicht erst beantwortet. Vielleicht spielten die Verantwortlichen gerade Tennis.
Kunst Genuss ist eine Institution. Freunde aus anderen Bundesländern fragen mich jährlich nach den Terminen, damit sie ihre Berlinbesuche planen können. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen (Euren) Bemühungen.
Grüße aus Falkensee
Wolfgang Bodien
es war wieder eine Freude, bei den Märkten dabei sein zu können. Einfach ein Highlight des Jahres, sowohl für die vielen Besucher, als auch vor allem für uns Aussteller.
Nicht nur die Vielfalt der verschiedenen Kunsthandwerke, liebevoll und sehr abwechslungsreich zusammengestellt, sondern auch die professionelle Organisation, bei der alles reibungslos abläuft, tragen zum Gelingen und somit einem bereichernden Erlebnis für alle Seiten bei. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!
ich habe an dem Markt auf dem Mexikoplatz teilgenommen und möchte mich herzlich für die hervorragende Organisation bedanken. Als Aussteller habe ich mich rundum gut betreut gefühlt, was zu einem angenehmen und erfolgreichen Markttag beigetragen hat.
Dazu haben natürlich auch die Interessenten und Käufer beigetragen. 🙂
Ein großes Lob an das gesamte Team – ich nehme sehr gerne wieder an zukünftigen Veranstaltungen teil.
Liebe Grüße
Ramón Lull
Ganz herzlichen Dank, dass wir den Stand als gemeinnützige Organisation kostenlos erhalten haben. Und ganz herzlichen Dank für diesen Begegnungsraum und traumhafte Atmosphäre.
Und noch meine persönliche Einschätzung als ehemalige Frohnauerin: Der Weihnachtsmarkt sowie die anderen Kunst-Märkte sind ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im Norden Berlins. Auch nicht mehr in Frohnau lebend, sind sie fester Bestandteil meines Jahreskalenders.
Dank ihrem Wiedererkennungswert als saisonale Kunstmärkte mit hochwertigem Angebot konnte Kunsthand Berlin mit den Märkten in Frohnau eine Tradition als Marktstandort etablieren, die von allen auswärtigen und Frohnauer Gästen dankbar angenommen wird. Die Märkte in allen Jahreszeiten haben sich zu willkommenen Anlässen der Begegnung und des lokalen Miteinanders entwickelt; die Einnahmen einiger Stände fließen gemeinnützigen Zwecken zu.
Traditionen leben von Verlässlichkeit. Dass das Stattfinden und die Standorte der letzten Märkte, die naturgemäß lange vorher geplant werden müssen, immer mit dem Bangen bis zum Schluss um die behördliche Genehmigung verbunden war, ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar. Wir erwarten vom Bezirk Reinickendorf, dass die Kunstmärkte in Frohnau als touristisches und identitätsstiftendes Highlight des Ortsteils langfristig gefördert und gesichert werden. Und natürlich freuen wir uns auf den nächsten Markt und das Gespräch mit interessierten Besuchern.